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Maurer |
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| Zuerst ist unter Maurer oder Mürker die allgemeine
Berufsbezeichnung für den Handwerker der alle Arten von gemauerten Wänden und Mauern von Bauwerken
erstellt, zu verstehen. |
Zwischenzeitlich wurde das gesamte Gewerk der
Maßnahmen dazugerechnet. Man unterscheidet das aus Ziegeln (aus gebrannten Steinen), Bruchstein, Quader oder Mauerstein (aus Naturstein)
hergestellte Mauerwerk.
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Putzer |
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| Das Putzen ist die Verkleidung von Mauern, Decken,
Wänden und Gewölben mit ein- oder mehrlagigen Mörtelschichten. Man unterscheidet hier zwischen
Außen- und Innenputz. |
Landschaftlich gibt es unterschiedliche Arten von Putz,
wie Rapputz, Spritzwurt, Tüpfelputz, Stipputz, Kratzputz und viele weitere.
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Steinmetz |
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| Die Steinmetzarbeiten erstrecken sich auf diejenigen
Baukonstruktionen, zu deren Herstellung hauptsächlich natürliche Steine (Bruchsteine, Werksteine,
Hansteine) erforderlich sind. |
Von den natürlichen Steinen, die sich für die Zwecke
des Hoch- und Tiefbaues eignen, kommen zumeist die verschiedenen Sand- und Kalksteine,
dann aber auch Granit, Syenit, Serpentin, Basalt, Trachyt, Lava, Gneis und viele andere Felsarten
zur Verwendung.
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Maler |
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| Das Gewerk der Maler beinhaltet einen
umfangreicheren Komplex von Leistungen. |
Insbesondere in der Restaurierung werden fachlich
versierte Handwerker benötigt, die alle alten Techniken der Leim- und Ölmalerei,
Sigrafitto, Laser- und Wickeltechniken, aber auch Schlemmarbeiten mit Kalkmaterialien sowie die erste
Sicherung von wertvollen Wandfassungen.
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Tischler |
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Das breite Einsatzspektrum der
Tischler zeigt sich an ihren Tätigkeiten. Sie fertigten
Vertäfelungen, wandfeste Möbel,
Türen, Fenster und Treppen. Neben der maschinellen Vorfertigung und Erneuerung
gilt insbesondere im Bereich der Denkmalpflege die
Handarbeit, insbesondere die Reparatur, Ergänzung und Anpassung von defekten
Hölzern an Fenstern, Türen, Paneelen, Treppen u.s.w.
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Lehmbau |
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| Lehmbau - unübertroffen und zeitgemäß. Längst
hat sich das vergessene Material Lehm wieder
durchgesetzt. |
| Lehm schafft ein gesundes, angenehmes Wohnklima,
er ist sogar vom Laien einfach und problemlos zu verarbeiten. Da Lehm fast überall vorkommt, gilt er
als kostengünstiges Baumaterial. |
| Baufachleute sind sich einig, daß Lehm der Baustoff
ist, der sich am besten mit Holzbauteilen verträgt.
Bei seiner Verarbeitung entstehen keinerlei schädigende Einwirkungen auf den Menschen.
Viele der alten Holzfachwerksbauten wurden im Decken- und Wandbereich mit Lehmstaken oder
Lehmsteinen ausgefacht. |
Eine Reparatur bzw. Rekonstruktion sollte auch
wieder mit Lehm realisiert werden.
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Zimmerer |
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Das Zimmerhandwerk gehört zu den ältesten Berufen
der Menschheit. Wer als Zimmerer in der Denkmalpflege arbeitet, muß sich mit den
historischen Konstruktionen und ihrer Bauweise auskennen. |
| Neben den Kenntnissen zur Technik und Konstruktion
gehört ein erhebliches Wissen über die Eigenschaften
des Holzes dazu. |
Alle historischen Holzbauten tragen den Stempel
des Wissens und der Kunstfertigkeiten dieses
Gewerkes.
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Messing- und Bronzekunst |
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Die uralte Handwerkskunst des Gießens und Schmiedens von metallen entstand 4000 bis 5000 Jahre v.u.Z. in
Mesepotanien. Die Herstellung von Gegenständen aus Bronze (einer Legierung aus Kupfer und Zinn) gab einer ganzen Epoche, der Bronzezeit, ihren Namen. Wir unterscheiden bei der Produktion von handgeformten
Guß, das Sandguß- und Trockengußverfahren. Vorwiegend werden Messinge und Bronzen vergossen, aber auch Neusilber, Zink, Zinn und Aluminium.
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Technische
Gebäudeausrüstung |
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Die Technische Gebäudeausrüstung, kurz Haustechnik, war lange Zeit ein Stiefkind der Denkmalpflege und ein Sorgenkind bei der Sanierung.
Kachelöfen waren über Jahrzehnte, manchmal Jahrhunderte in Gebrauch. Wenn der Verschleiß zunahm wurde in alter Technik ein neuer Ofen gesetzt.
Geschichte ist nicht umkehrbar, niemand sehnt sich zurück nach dunklen kalten Räumen, trockenem Klo und feuchter Wand. In jedes Haus ob alt oder neu, gehört zeitgemäße Haustechnik. Doch eines ist klar: Alte Häuser sind anders, und der Einsatz moderner technischer Ausrüstung muss diese besonderen Umstände berücksichtigen.
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Glaserarbeiten |
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Photogrammetrie/Bauaufmaß/digitale Bildverarbeitung |
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| Albrecht Meydenbauer gilt als Vater der
Architekturphotogrammetrie. Ihm gelang es 1856 erstmals, Gebäude fotografisch so zu dokumentieren, daß aus den sogenannten „Meßbildern“ Originalmaße des Bauwerkes bis ins Detail bestimmt werden konnten.
Das Verfahren der Stereophotogrammetrie ermöglicht die linienweise 3D-Auswertung des geometrisch exakten Modells eines Objektes in einem Stereoauswertegerät.
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| Grundlage für ein exaktes und verformungsgerechtes Aufmaß bildet ein räumliches Vermessungssystem, auf das außerhalb und innerhalb des gebäudes die Detailaufnahmen aufgebaut werden. Fassadenansichten, Grundrisse mit Deckenspiegel, Vertikalschnitte mit Ansichten sowie Detaildarstellungen sind Bestandteile einer komplexen Bauaufnahme, unabhängig von unterschiedlichen Maßstäben und den jeweiligen Aufgabenstellungen angepaßten Genauigkeiten. |
Bei digitalen Bildplänen kann die geometrische Information mit dem Detailreichtum der fotografischen Aufnahme zur Bestandsdokumentation vorwiegend ebener oder regelmäßig gekrümmter Objekte kombiniert werden.
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